Zwischen Zwang und Freiwilligkeit: Das Phänomen Anpassung in by Alexandra Schichtel-Gewehr

By Alexandra Schichtel-Gewehr

Wie haben Schriftsteller politische Anpassung in der DDR dargestellt, beurteilt und kritisiert? Dieser Frage, die ein Reizthema zwischen Bürgern, Schriftstellern und Literaturwissenschaftlern aus Ost und West anspricht, geht diese Untersuchung erstmals nach. Repräsentative Texte von Christa Wolf, Günter de Bruyn, Volker Braun, Erich Loest, Helga Schütz, Monika Maron und Jürgen Fuchs werden hierzu interdisziplinär auf breiter literaturwissenschaftlicher, politologischer und psychologischer foundation miteinander verglichen.

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Abgedruckt in: D. Keller/ M. ): Biermann und kein Ende. Eine Dokumentation zur DDR-Kulturpolitik. Berlin: Dietz 1991, S. 56 34 Einfiihrung wiirfe, die zur Behinderung oder zum Verbot eines Werkes fiihren konnten. hie6 das Schimpfwort, wenn der Text keine oder nicht genug Parteilichkeit enthielt, , wenn sich zuviel Freiheitswille oder selbstandiges Denken artikulierte. Als wurde der Selbstbestimmungswille des Individuums abqualifiziert. 91 Der Sozialismus bekampfte den Subjektivismus als elitaren Standpunkt, da er aus dieser Sicht dem Kollektivismus und den Prinzipien des Kommunismus widersprach.

Nachdenken tiber Christa T.

De Bruyn etwa macht diese personliche Entwicklung zum Thema seines Buches Preisverleihung. 1977, MfS 5527; zit. nach K. Michael: Feindbild Literatur. In: APuZ. B 22-23/93 v. 1993, S. B. M. -R. Groth: Widerspruche: Literatur und Politik in der DDR 1949-1989. ): Kulturbetrieb und Literatur in der DDR. Koln: Verlag Wissenschaft und Politik 1988 36 im Bereich der Kultur besonders intllnsiven Bespitzelung erarbeitet wurden. " 105 Dies wird besonders deutlich anhand von Joachim Walthers Dokumentation Sicherungsbereich Literatur 106 , die systematisch Auftrag und Methoden des Ministeriums der Staatssicherheit beschreibt, das als "Schild und Schwert" der Partei die Kulturpolitik durchsetzen soUte und sich dabei auch einiger Schriftsteller und Professoren als InoffizieUe Mitarbeiter bediente.

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