Vorlesungen über Bedeutungslehre Sommersemester 1908 by Ursula Panzer (auth.), Ursula Panzer (eds.)

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Aber wir sehen hinsichtlich des konstituierenden BewuBtseins einen Unterschied. Wir sprechen von "gleichsinnigem" Ausdriicken bzw. von gleichsinnigen und in gleichern Sinn verwendeten Worten; aber das mit dem WortlautbewuBtsein verbundene BewuBtsein, in dem die genannte Gegenstiindlichkeit bewuBt ist, ist ein sehr verschiedenes. Bei gleichem unterliegenden WortlautbewuBtsein und bei immerfort bestehendem gleich1 Hier hiitte zuniichst bloB iiberhaupt angedeutet werden sollen, daB bedeutungverleihende Akte, Akte " auf der Seite des Bedeutens ", neue Akte gegeniiber dem Wortmeinen sind; und dann gleich die eigentiimliche Verbindung zwischen beiden Akten.

Die Wahmehmung nimmt z. B. in der Fixation neue Unterschiede auf, der Gegenstand bestimmt sich, wo 20 5 10 15 20 25 30 35 WORTLAUTBEWUSSTSEIN UND BEDEUnJNGSBEWUSSTSEIN

Offenbar konnen wir also unterscheiden die Sache selbst, die genannt ist, und dieselbe Sache, genommen in der Weise, wie sie hierbei besagt ist. Nun, was wir hier unter dem Titel "verschiedenen Besagens" oder verschiedener Weise der Aussage uns deutlich machen, das gibt den neuen Sinn von Bedeutung. Es ist nur ein anderer Ausdruck, wenn wir jetzt die Worte wahlen: Jeder Ausdruck hat eine Bedeutung, nicht-tautologische Ausdriicke verschiedene, tautologische ein und dieselbe Bedeutung. Jeder Ausdruck hat aber auch einen Gegenstand (im weitesten Sinn genommen), auf den er sich bezieht.

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