Von de Gaulle bis Chirac: Das politische System Frankreichs by Udo Kempf

By Udo Kempf

Im Mittelpunkt dieser ebenso aktuellen wie materialreichen Einführung in die französische Politik und Gesellschaft steht die Darstellung der quick forty Jahre alten V. Republik. Der Autor beschreibt, wie sich Frankreichs Innenpolitik unter den fünf Staatspräsidenten im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Er zeigt, wie das Parlament trotz Funktionsverlust bei parallellaufender Kompetenzausweitung der doppelköpfigen Exekutive versucht hat, seinen Kontrollfunktionen gerecht zu werden. Daneben werden die politischen Parteien sowie die Interessenverbände ausführlich dargestellt. Hintergrund der examine bilden die politische Kultur Frankreichs, seine Gesellschaftsstruktur, das Wirtschaftssystem und das Erziehungswesen.

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Juni 1981 22. Marz 1983 17. Juli 1984 20. Marz 1986 10. Mai 1988 23. Juni 1988 15. Mai 1991 2. April 1992 29. Marz 1993 17. Mai 1995 7. November 1995 Michel Debre (UNR)* Georges Pompidou (UNR) Georges Pompidou Georges Pompidou Georges Pompidou Maurice Couve de Murville (UDR) Jacques Chaban-Delmas (UDR) Pierre Messmer (UDR) Pierre Messmer Pierre Messmer Jacques Chirac (UDR) Raymond Barre (parteilos) Raymond Barre Raymond Barre Pierre Mauroy (PS) Pierre Mauroy Pierre Mauroy Laurent Fabius (PS) Jacques Chirac (RPR) Michel Rocard (PS) Michel Rocard Edith Cresson (PS) Pierre Beregovoy (PS) Edouard Balladur (RPR) Alain Juppe (RPR) Alain Juppe (RPR) QueUe: Jean Massot 1993, S.

Aber immerhin sechs frtihere Regierungschefs bewarben sich spater urn das hochste Staatsamt; nur Georges Pompidou und Jaques Chirac waren dabei erfolgreich. Pierre Messmer wurde eine solche Kandidatur 1974 - vergebens - angetragen. Drei Premierminister waren bei ihrer Ernennung Btirgermeister von GroBstadten: Chirac (Paris), Chaban-Delmas (Bordeaux) sowie Mauroy (Lille). Sie behielten dieses Amt auch weiterhin bei. govoy sowie beim RPR-Vorsitzenden Chirac und dessen Nachfolger Juppe, ehemaliger gaullistischer Generalsekretar.

1m Grunde verlangte Chirae damals yom Staatsprasidenten auf dessen Kosten mehr Kompetenzen, urn seiner Funktion als Premierminister besser gerecht zu werden. Wegen der bestehenden Mehrheitsverhaltnisse konnte sie Staatsprasident Giscard d'Estaing dem Gaullisten-Chef verweigern. Er muBte jedoeh ansehlieBend in Kauf nehmen, daB die gaullistisehe Partei dem neuen Premierminister Raymond Barre 46 Der Staatspriisident sehr reserviert gegentiberstand und eine Art "innerkoalitionare Opposition" betrieb.

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