Vom EKG zur Diagnose: Ein Wegweiser zur raschen by Privatdozent Dr. med. Claus Schmitt, Privatdozent Dr. med.

By Privatdozent Dr. med. Claus Schmitt, Privatdozent Dr. med. Wolfgang Schöls (auth.)

Es werden die klinisch wichtigsten EKG-Veranderungen in ubersichtlicher Weise demonstriert. Anhand von Original-EKG-Registrierungen wird exemplarisch dazu verholfen, durch einfache Grundregeln zur richtigen elektrokardiographischen Diagnose zu gelangen. Mittels tabellarischer Ubersichten werden Leitlinien erstellt, die die Befundinterpretation des EKG erleichtern. In der vorliegenden 2. Auflage wurden zahlreiche Abbildungen ausgetauscht und etliche hinzugefugt.

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Positive P-Welle in II, III, aVF. In aVR ist die P-Welle negativ. Insgesamt unauffälliges EKG 21 • Ektoper Vorhofrhythmus Definition Normofrequenter bis tachykarder (Vorhoftachykardie) Rhythmus, Erregungsursprung im Vorhof außerhalb des Sinusknotens (häufig in der Nähe des Sinus coronarius). Ätiologie Bei Herzgesunden (Vagotonus), auch bei organischen Herzerkrankungen (koronare Herzkrankheit, Vitien, Kardiomyopathie), Elektrolytstörungen (Hypokaliämie), unter Digitalis. Insgesamt selten. EKG-Merkmale Atypische P-Wellen-Achse (oft negativ in II, 111, aVF), je nach Lokalisation des ektopen Fokus normale bis kurze POZeit möglich.

13). Diagnostische Probleme P-Welle in vorausgegangener T-Welle verborgen. Schwierigste Differentialdiagnose Vorhofflimmern. Aber: dort kein identifizierbarer regelmäßiger Grundrhythmus, keine erkennbaren P-Wellen. Diagnostische Hilfen Rhythmusstreifen: häufige längere regelmäßige Phasen. Bemerkungen Bei vorzeitiger Vorhofdepolarisation noch innerhalb der Refraktärzeit des AV-Knotens findet keine Überleitung auf die Kammern statt. Der Grundrhythmus erscheint dann gleichfalls unregelmäßig, ohne daß kurz aufeinanderfolgende QRS-Komplexe auszumachen wären.

15. Vorhofflattern mit wechselnder Überleitung auf die Herzkammern. Flatterwellen in Ableitung II, 111 und aVF gut erkennbar. Kammerfrequenz schwankend zwischen 60 und 100/min 37 • Polytope atriale Ektopie ("wandernder Schrittmacher") Definition Multifokaler atrialer Erregungsursprung. Ätiologie Meist bei Herzgesunden. ). Kann auch beim Syndrom des kranken Sinusknotens auftreten. Selten. EKG-Merkmale Wechselnde P-Wellen-Morphologie und -Achse mit wechselnder PO-Zeit. Diagnostische Probleme Schwierig erkennbare P-Wellen, besonders wenn diese in der vorangehenden T-Welle zu liegen kommen.

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