Ueber Brennstoff Ueber Gewinnung von Eisen und Stahl durch by C. William Siemens, NA Bohlen

By C. William Siemens, NA Bohlen

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Unternehmensführung und Kapitalmarkt: Festschrift für Herbert Hax

Die Beiträge zu diesem Band streben eine Integration von Grundproblemen der Unternehmensführung mit der Kapitalmarkttheorie an. Von besonderem Interesse sind dabei Fragen der Unternehmensbewertung und der Bewertung von Investitionsstrategien sowie einzelner Finanzierungstitel. Zahlreiche Tabellen und graphische Darstellungen veranschaulichen die Ausführungen.

Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

Die Einführung der T-Aktie an der Deutschen Wertpapierbörse Ende der 1990er Jahre löste einen ungeahnten Börsenboom aus. Von der Bundesregierung und den zuständigen Privatisierungskommissionen als "Volksaktie" konzipiert und von einem Geflecht von Emissionsbanken vertrieben wurde die Aktie als angeblich geeignete Investitionsform zur Altersvorsorge mit guten Renditen an Millionen von Kleinsparern herangetragen.

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Der Grund der verschiedenon Reaction bei dem Bessemer-Verfahren ist meiner Ansicht nach, dass die Kieselerde, die vom Anfang der Operation an frei wird, eine Basis zu ihrer Sättigung erfordert und dass ihre grosso Affinität zum Eisenoxydul (bei dem durch das Gebläse vorhandenen freien Oxygen) die Oxydirung dieses Metalls eher bewirkt als die des Mangans. Ein charakteristischer Unterschied zwischen den boiden 1d:etallen in ihrem flüssigen Zustande ist, dass das BcssemerMctall beim Abkühlen in den Formen in ein heftiges Aufwallen geräth, was wahrscheinlich von einer Reaction zwischen eingeschlossenem Sauerstoff und Kohlenstoff herrührt und welchem man entgegen wirkt, indem man die Formen zustopft.

In meinem früheren Vortrage beschrieb ich eine Methode der Reduktion von Eisenoxyden, welche darin bestand, dass dieselben, mit Kohlen gemischt, durch umgekehrte Trichter von feuerfestem Thon in einen Flammofen chargirt wurden, um während ihres allmähligen Herabfallens die Erze zu Eisenschwamm zu reduciren, welcher sodann auf dem offenen Heerde des Ofens geschmolzen wurde, wobei Roheisen das Einschmelzen erleichtern sollte. Es fand sich jedoch heraus, dass die Wärmemenge, welche durch die Wände der Trichter den Erzen mitgetheilt werden musste, so bedeutend war, dass die Reduktion nur sehr langsam vor sich ging, und dass die Trichter selbst durch die intensive Hitze sehr schnell abgenutzt wurden.

4* -- 52 - Das augewandte ~Iokta- Erz hatte die folgende Zusammensetzung: 79·74 Fe2 Ü 3 Fe 60·8 6·43 Feü 2·92 J\1n 3 Üc~ 0·52 Cal Mgü 0·25 Si0 2 4 ·75 5·ll Abbrand- --99·72 } 32 Chargen 14,336 Pfd. Erz 5,952 - Kohle 768 - Kalk l Ausgebrachte Luppen 8,115 Pfd. = 56,G% Andere hier vorgelegte Stahlproben sind vermittelst Schmclzung des so erhaltenen Eisens auf dem offenen Hcerde eines Regenerativ-Gasofens producirt und ist deren Qualität unzweifelhaft vorzüglich. Der zur Durchführung dieses Schmolz- und FällungsVerfahrens augewandte Ofen ist ein Regenerativ- GasFlammofen, dessen Heerd in zwei, aus dem Erze selbst gebildete Betten getheilt i"st; auf dem einen, etwas höher gelegenen Bette wird ein Bad von geschmolzenem Erze bereitet, welches durch Durchstechen der Zwischenwand von ungeschmolzenem Erze in das tiefer g·eleg·ene Bett abgestochen wird.

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