Strategische Personalplanung: Instrumente und by Jürgen Maasch

By Jürgen Maasch

Dieses Buch beruht auf meinen Erfahrungen im Arbeitsgebiet Personalplanung und -berichterstattung sowie Personalcontrolling. Die positiven wie negativen Erfahrungen einer 20jährigen praktischen Arbeit als Personalplaner und Con­ troller im Personalbereich bei einer großen öffentlich-rechtlichen Rundfunk­ anstalt und in einem industriellen Großunternehmen prägen deshalb das vor­ liegende Konzept in besonderem Maße. Motiviert zur Arbeit hat mich die Tatsache, daß es trotz zahlreicher Ansätze bei der konkreten praktischen Anwendung stets erhebliche Probleme gab, was once jedesmal zu erneuter Ratlosigkeit führte. Nachdem sich dann auch nach einer eingehenden Literaturrecherche kein praktikables Konzept zur strategischen Personalplanung finden ließ, stand der Entschluß fest, die Lücke mit einem ei­ genen Konzept zu schließen. Stets stand meine Tätigkeit ebenso wie die Entwicklung des vorliegenden Konzeptes "Strategische Personalplanung" unter dem Motto: Ein Gramm praktischer Anwendung wiegt mehr als eine Tonne theoretischer Konzepte. Dementsprechend stellt diese Arbeit auch ein anwendungsorientiertes Konzept zur strategischen Personalplanung dar, das aus der täglichen Praxis heraus entwickelt wurde und das sich von Anfang an in der Praxis bewähren mußte. Es eignet sich meines Erachtens insbesondere für mittlere und große Unter­ nehmen. Dabei muß allerdings betont werden, daß strategische own­ planung aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen immer ein spe­ zifisches Unternehmensinstrument darstellt. Deshalb lassen sich Planungskon­ zepte, die in dem einen Unternehmen intestine funktionieren, nicht in jedem Fall auf ein anderes Unternehmen übertragen. So würde die unreflektierte Übertra­ gung dieses Konzeptes auf ein anderes Unternehmen, ohne Berücksichtigung der dort praktizierten Unternehmenskultur und vorherrschenden Rahmenbe­ dingungen, zwangsläufig die Effizienz und Effektivität der strategischen consistent with­ sonalplanung beeinträchtigen.

Show description

Read Online or Download Strategische Personalplanung: Instrumente und Praxisbeispiele PDF

Best german_9 books

Wirtschaftsjournalismus: Grundlagen und neue Konzepte für die Presse

Das Buch ist eine Einführung in die Grundlagen des Wirtschaftsjournalismus in der Presse. Es stellt erfolgreiche Strategien der Leseransprache vor und analysiert die Grundlagen eines Berufsfeldes, das sich nach den Kursstürzen an den Börsen neu orientiert.

Testamentsvollstreckung: Vermögensnachfolgegestaltung für Steuerberater und Vermögensverwalter

Testamentsvollstreckung durch Steuerberater und Vermögensverwalter ist die moderne shape der Vermögensnachfolgegestaltung. Sie haben umfassenden Einblick in die Vermögensverhältnisse ihrer Mandanten und genießen deren Vertrauen. Das Werk bietet nicht nur das vollständige Grundlagenwissen für den Fachberater Testamentsvollstreckung und Nachlassverwaltung (DStV e.

Der Gesetzgeber und die Gentechnik: Das Spannungsverhältnis von Interessen, Sach- und Zeitdruck

Gegenstand der Untersuchung ist die Gesetzgebung zur außerhumanen Gentechnik in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, die Vorgeschichte einer gesetzlichen Regelung der Gentechnik in der Bundesrepublik, das Gentechnikgesetz aus dem Jahr 1990 und seine beiden Novellen aus den Jahren 1993 und 2002 im Spannungsverhältnis von Interessen, Sach- und Zeitdruck zu analysieren.

Extra resources for Strategische Personalplanung: Instrumente und Praxisbeispiele

Sample text

Ergänzungen zur Orientierung und Bewertung. ). Wenn heute allgemein Zufriedenheit und Leistung in einem interdependenten Zusammenhang gesehen wird, ist es besonders wichtig, den Grad der Zufriedenheit der Mitarbeiter systematisch und periodisch mit dem Diagnoseinstrument "Mitarbeiterbefragung" zu ermitteln: "In dem Maße, in dem Führungskräfte und Mitarbeiter zu einem immer wichtigeren Erfolgspotential der Unternehmung werden, steigt auch die Bedeutung von Mitarbeiterbefragungen (... ) zur Verbesserung der Arbeits- und Führungssituation" (Töpfer/Zander 1985: S.

In seinem Buch "Personalmanagement" bezeichnet Scholz den Personalleitstand zwar noch als "Vision", doch: 29 "Die strategische Bedeutung der Personal bereiche erzwingt die Konstruktion eines derartigen Personalleitstandes. Obwohl er gegenwärtig noch als Vision anzusehen ist, belegen Erkenntnisse aus einem Forschungsprojekt deutlich die Umsetzbarkeit dieses Ansatzes" (Scholz 1994: S. 708). Da der über eine Vielzahl von Schnittstellen vernetzte Datenleitstand einen aktuellen lind umfangreichen Datenbestand gezielt transparent machen soll, wurde zum wesentlichen Bestandteil des Datenleitstandes das Softwaresystem Lotus Notes.

Eine strenge Datenauswahl und klare Vorgaben für die Aufnahme neuer Daten/Informationen bzw. Löschung von Daten/Informationen innerhalb der EDV -Systeme sind deshalb oberstes Gebot. Um Sondererhebungen über Formulare weitgehend zu vermeiden, bleiben Fragen wie: Welche Informationen/Daten sind für die jeweilige Entscheidungsfindung beziehungsweise Problemlösung wichtig? oder: Welche Informationen/Daten werden von den Entscheidern überhaupt und in welcher Aufbereitung genutzt? ständige Kontrollfragen der Planungs- und Controllingfunktion.

Download PDF sample

Rated 4.77 of 5 – based on 33 votes