Regulierung oder Deregulierung der Finanzmärkte: 2. by Manfred Schlapp (auth.), Prof. Dr. Bernd Britzelmaier, Mag.

By Manfred Schlapp (auth.), Prof. Dr. Bernd Britzelmaier, Mag. Stephan Geberl, Prof. Dr. Hans-Rüdiger Kaufmann, Prof. Dr. Marco Menichetti (eds.)

Finanzdienstleistungen können durch den Einsatz neuer Technologien heute von jedem Ort der Welt aus angeboten werden. Nicht mehr allein Banken und Versicherungen bestimmen den Markt, sondern es treten vermehrt auch Nischenanbieter auf. Die wichtigsten developments und Entwicklungen im Finanzdienstleistungssektor fasst dieser Band aus kurzen, leicht verständlichen Aufsätzen zusammen. Es geht dabei vor allem um die Regulierung oder Deregulierung der Finanzmärkte und um die Frage, wie die Finanzdienstleister adäquat auf den zunehmenden Internationalisierungsdruck reagieren können.

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Unternehmensführung und Kapitalmarkt: Festschrift für Herbert Hax

Die Beiträge zu diesem Band streben eine Integration von Grundproblemen der Unternehmensführung mit der Kapitalmarkttheorie an. Von besonderem Interesse sind dabei Fragen der Unternehmensbewertung und der Bewertung von Investitionsstrategien sowie einzelner Finanzierungstitel. Zahlreiche Tabellen und graphische Darstellungen veranschaulichen die Ausführungen.

Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

Die Einführung der T-Aktie an der Deutschen Wertpapierbörse Ende der 1990er Jahre löste einen ungeahnten Börsenboom aus. Von der Bundesregierung und den zuständigen Privatisierungskommissionen als "Volksaktie" konzipiert und von einem Geflecht von Emissionsbanken vertrieben wurde die Aktie als angeblich geeignete Investitionsform zur Altersvorsorge mit guten Renditen an Millionen von Kleinsparern herangetragen.

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Nach Spremann (1999) S. B. B. Schadensersatzforderungen an Ärzte im US-amerikanischen Recht). E. unwahrscheinlich, dass diese (allzu) menschlichen Wesenszüge (nicht nur desjenigen, der sich schützen will) sehr bald verschwinden werden, weshalb Liechtenstein als relativ kleines Land diese Nischendienstleistung auch in Zukunft erfolgreich anbieten kann. Vor allem, da Liechtenstein die wichtigsten Qualitäten eines Offshore Banking-Platzes erfüllt. Denn diese (wiederum gemäss Spremann (1999) S. 168) sollten 1.

Letztlich muss sich eine abgestimmte Ge- 17 Vgl. zum Überblick z. B. Becker (1993). 18 Vgl. Hafner (2001), S. 97. 36 samtstrategie ergeben. So ist zusätzlich zu entscheiden, ob eine Marktdifferenzierung, z. B. nach sozio- oder psychografischen Merkmalen, erfolgen soll. Dabei können Festlegungen in den einzelnen Bereichen nicht völlig unabhängig voneinander getroffen werden. So wird die Wahl einer Internet-Strategie Einfluss auf die Altersklasse der Zielkunden aufweisen. Tab. 2: Wesentliche Elemente der Strategiefestlegung im Finanzdienstleistungsbereich Elemente strategischer Positionierung von Finanzdienstleistem Marktfeldstrategie Marktbearbeitungsstrategie Marktdifferenzierungsstrategie Kurzkennzeichnung Festlegung des Leistungsprogramms und der zu bearbeitenden Märkte Festlegung der Art der Marktbeeinflussung Festlegung von Art und Tiefe der Differenzierung in der Marktbearbeitung Mögliche Standardstrategien - Marktdurchdringung - Qualitätsführerschaft - Markt-/Produktentwicklung - Kostenführerschaft - demografische Segmentierung - Wahl der Absatzkanäle - psychografische Segmentierung - Kostenführerschaft bei Standardprodukten - heavy trader als Zielkunden - Qualitätsführerschaft durch BeratungsquaIität und/oder maßgeschneiderte Produktangebote - Gesamtmarktabdeckung - Diversifikation Beispiele für Strategieausprägungen im Finanzdienstleistungsbereich - europaweite Ausdehnung eines OnlineWertpapierbrokers - Angebot eines ausserbörslichen Handels - Entwicklung zum Allfinanz-Anbieter Tab.

Dies gilt um so eher, je mehr hoch standardisierte, wenig erklärungsbedürftige Finanzdienstleistungen betroffen sind. Gleichzeitig ergeben sich hieraus auch Chancen, indem z. B. die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten oder die Rechtsgleichheit im Femabsatz eine Ausweitung des potentiellen Nachfragerkreises erbringt. Wesentlich ist also die Nutzung der Chancen aus einer Finanzmarktintegration. So ermöglicht der "Europa-Pass" für Finanzdienstleister eine kostengünstige und vor allem schnelle Ausweitung des Produktprogramms, indem z.

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