Rechnungslegung auf informationseffizienten Kapitalmärkten by Robert Vollmer (auth.)

By Robert Vollmer (auth.)

Die Rechnungslegung ist derzeit weltweit durch eine zunehmende Verbreitung der overseas monetary Reporting criteria (IFRS) geprägt. Für deutsche Unternehmen bedeutet diese Entwicklung einen konzeptionellen Umbruch, weil die internationalen Regelungen im Gegensatz zu den bisher gültigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches ausschließlich das Ziel der Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen an den Kapitalmarkt verfolgen.

Robert Vollmer erläutert den Zusammenhang zwischen „informativen“ Rechnungslegungsvorschriften und der Informationseffizienz des Kapitalmarktes. Er stellt dar, welche unterschiedlichen Implikationen die verschiedenen Grade der Informationseffizienz für die Konzeption einer informativen Rechnungslegung besitzen. Anschließend analysiert der Autor, inwieweit die IFRS-Rechnungslegung dem angestrebten Ziel der Informationsvermittlung gerecht wird und zeigt auf, dass noch Verbesserungspotenziale bezüglich des Aktivierungs- und Passivierungsumfangs sowie der Bewertungskonzeption bestehen.

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25 • Nichtpekuniärer Konsum ist in Konzernstrukturen für die Manager einfacher möglich als in Einzelunternehmen, da die Aktionäre auf das Geschehen in den Tochterunternehmen keinen unmittelbaren Einfluss ausüben können. So lässt sich beispielsweise durch den Kauf weiterer Konzernunternehmen und damit einhergehendem Unternehmenswachstum der Managerstatus verbessern. • Die Unternehmensleitung der Muttergesellschaft ist in der Lage, den Anteilseignern die Gewinne der Tochterunternehmen weitgehend vorzuenthalten (Spardoseneffekt).

Barnea/Haugen/Senbet (1985), S. ; Gillenkirch (1997), S. 22; Neus (1988), S. ; Esser (2005), S. 35. Die finanzielle Agency-Theorie geht auf Jensen/Meckling (1976) zurück. 82 Vgl. Bieker (2006), S. 38. 83 Vgl. Streim (1988), S. 11 f. 20 • Als unbeabsichtigt wird ein Fehlverhalten des Managements bezeichnet, wenn es aus Unfähigkeit, d. h. 84 Auch dieses Risiko entzieht sich einer agency-theoretischen Betrachtung. 85 Wegen der offensichtlichen Parallelen zu den konstituierenden Merkmalen von Prinzipal-Agenten-Beziehungen steht dieses Risiko im Zentrum der folgenden Ausführungen.

Terberger (1994), S. 93. 72 Vgl. Franken (2001), S. 24 f. 73 Vgl. Terberger (1994), S. 107 f. 74 Vgl. Terberger (1994), S. 106. 75 Vgl. Bieker (2006), S. 45. 76 Vgl. hierzu und zum Folgenden Schneider (1997b), S. 23 ff. 18 Diesen generellen Einschränkungen zum Trotz werden Auftraggeber ex ante präventive vertragliche Regelungen schaffen, da ihnen das Schädigungspotenzial, dem sie ausgesetzt sind, bewusst ist. So können sie77 • Kontrollrechte (monitoring) und Rechenschaftspflichten (bonding) installieren, um dadurch über Vergangenes unterrichtet zu werden und damit das Verhalten ihrer Agenten ex post beurteilen zu können,78 • den Handlungsspielraum der Agenten durch gewisse Einzelregelungen einschränken, nach Möglichkeit ohne die Entfaltung seiner Fähigkeiten zu unterbinden, • Strafmaßnahmen bei Bekanntwerden von Fehlverhalten bzw.

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