Physikalische Chemie in der Analytik: Eine Einfuhrung in die by Ralf Martens-Menzel

By Ralf Martens-Menzel

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Opioid Analgesics: Chemistry and Receptors

The speedily burgeoning examine of the earlier 20 years on agonist-antagonist analgesics and opioid receptors makes this exhaustive evaluate of opioid anal­ gesics rather appropriate and well timed. After an introductory bankruptcy the extra 12 chapters commence logically with morphine and congeners (4- epoxymorphinans) and finish with opioid receptors.

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Fraglich ist jedoch, ob der Farbumschlag bei dieser Chromatkonzentration noch deutlich zu erkennen ist. 3 Komplexbildung und –zerfall Komplexverbindungen und koordinative Bindung. Unter einem Komplex versteht man die Verbindung zwischen einem oder mehreren Zentralteilchen und einer bestimmten Anzahl Liganden. Als Zentralteilchen können Metallatome oder –ionen dienen, als Liganden fungieren neutrale Moleküle, die über freie Elektronenpaare verfügen, oder Anionen. Die Bindung zwischen Zentralteilchen und Liganden ist eine koordinative Bindung.

Beide Größen haben die Dimension einer Stoffmengenkonzentration, angegeben z. B. in mol/l, wenngleich manchmal auch eine Massenkonzentration, z. B. in g/l als Löslichkeit bezeichnet wird. Wichtig ist hier also die ausdrückliche Angabe der verwendeten Einheit. 7: Im Tabellenwerk [3] findet man für Natriumchlorid die Angabe LW 20° 26,5%. Hiermit ist die Löslichkeit in Wasser bei 20 °C gemeint, angegeben als Massenanteil in %. Diese ließe sich auch als 265 g/kg angeben. Da die Dichte einer gesättigten Kochsalzlösung 1,20 g/cm3 beträgt, erhält man eine Massenkonzentration von 318 g/l.

5: Fällungsdiagramm Chloridbestimmung nach Mohr Im Äquivalenzpunkt gilt: lg c (Cl  )  p Ag . In der Graphik entspricht diese Gleichung der Winkelhalbierenden. Da im Äquivalenzpunkt ein Bodensatz vorliegt, gilt für diesen Fall auch die Fällungsgerade für Silberchlorid. Der Schnittpunkt dieser beiden Geraden ist also für den Äquivalenzpunkt charakteristisch, und hier gilt ein pAg-Wert von etwa 5. Durch diesen Schnittpunkt wird ein Lot auf die Abszissenachse gefällt, und man ermittelt den Schnittpunkt mit der Chromat-Fällungsgeraden.

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