Panik: Angstanfalle und ihre Behandlung by Prof. Dr. Jürgen Margraf, Dr. Silvia Schneider (auth.)

By Prof. Dr. Jürgen Margraf, Dr. Silvia Schneider (auth.)

"Innerhalb von Sekunden beginnt sein Puls zu rasen, abwechselnd kalter und heißer Schweiß bricht ihm aus, furchtbare Angst schnürt ihm die Kehle zu." Solche und ähnliche Symptome schwerer Angststörungen schildern die meisten Patienten, die heute in eine Arzt- oder Psychologenpraxis kommen. quickly immer hängen andere körperliche und psychische Störungen damit zusammen.
In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie solche Panikanfälle richtig diagnostizieren und welche psychologische Behandlung der sufferer braucht. Ihr aktueller Ratgeber für Ihre Patienten in panischer Not.

Show description

Read or Download Panik: Angstanfalle und ihre Behandlung PDF

Best german_6 books

Unternehmensführung und Kapitalmarkt: Festschrift für Herbert Hax

Die Beiträge zu diesem Band streben eine Integration von Grundproblemen der Unternehmensführung mit der Kapitalmarkttheorie an. Von besonderem Interesse sind dabei Fragen der Unternehmensbewertung und der Bewertung von Investitionsstrategien sowie einzelner Finanzierungstitel. Zahlreiche Tabellen und graphische Darstellungen veranschaulichen die Ausführungen.

Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

Die Einführung der T-Aktie an der Deutschen Wertpapierbörse Ende der 1990er Jahre löste einen ungeahnten Börsenboom aus. Von der Bundesregierung und den zuständigen Privatisierungskommissionen als "Volksaktie" konzipiert und von einem Geflecht von Emissionsbanken vertrieben wurde die Aktie als angeblich geeignete Investitionsform zur Altersvorsorge mit guten Renditen an Millionen von Kleinsparern herangetragen.

Extra resources for Panik: Angstanfalle und ihre Behandlung

Sample text

B. Mineka und Tomarken 1988). Diese könnten sich auch für die Erklärung von Agoraphobien als bedeutsam erweisen. So führen etwa Konditionierung und Modellernen zur Ausbildung von Erwartungen über die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen, also zu kognitiven Veränderungen (Reiss 1980). Des weiteren wirken unvorhergesehene und unkontrollierbare negative Reize stärker aversiv (vgl. Seligman 1975). Frühere Experimente benutzten solche Reize zur Erzeugung experimenteller Neurosen (siehe Thorpe und Burns 1983).

English 1929; Bregman 1934). Ein weiteres Problem stellt die zunächst angenommene "Äquipotentialität" von Reizen bei der klassischen Konditionierung von Angstreaktionen dar. Die auslösenden Reize für phobische Ängste zeigen eine charakteristische und über verschiedene Kulturen hinweg stabile Verteilung, die weder der Häufigkeit dieser Reize im täglichen Leben noch der Wahrscheinlichkeit unangenehmer (traumatischer) Erfahrungen entspricht. Seligman (1971) nahm daher an, daß bestimmte ReizReaktions-Verbindungen leichter gelernt werden, weil sie biologisch "vorbereitet" sind ("Preparedness").

B. Fehlattributionen, externe Kontrollüberzeugung, Erwartung katastrophaler Konsequenzen) stehen im Mittelpunkt der Theorie Becks (Beck et al. 1985). Allgemein hält Beck inadäquate kognitive Schemata, die die Wahrnehmung und Interpretation der Umgebung durch die Person steuern, für Angststörungen verantwortlich. Diese Personen hielten sich für besonders "verletzbar" und zeichneten sich durch kognitive Verzerrungen in der Beurteilung potentieller Gefahren aus. Als speziellen Vulnerabilitätsfaktor für Agoraphobie nehmen Beck et al.

Download PDF sample

Rated 4.73 of 5 – based on 13 votes