Ökologie der Biozonosen by Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Konrad Martin (auth.)

By Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Konrad Martin (auth.)

Ökologie der Biozonosen behandelt die vielfältigen Wechselbeziehungen der Arten in ökologischen Gemeinschaften und deren Bedeutung für die Struktur und corporation von Ökosystemen. Unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse werden Formen und Wirkungen der Interaktionen (Tier-Pflanze-Beziehungen, Prädation, Konkurrenz, Mutualismus) zunächst einzeln, dann integriert im komplexen Gefüge von Biozonosen dargestellt. Dabei wird im Wesentlichen einer zentralen Frage der Ökologie nachgegangen: Welche Prozesse bestimmen das Vorkommen der Arten und ihre Abundanzen in Lebensgemeinschaften? In diesem Zusammenhang werden auch neue Aspekte zu angewandten Bereichen (Agrarökologie, Ökosystem-Management, Arten- und Naturschutz) geliefert. Das Wissen wird unter Verwendung vieler Fallbeispiele sowie rund a hundred and forty Zeichnungen und Graphiken auch für Einsteiger in die Ökologie intestine verständlich und anschaulich vermittelt.

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Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

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Sicher ist jedoch, dass der Verbreitung von Samen eine zentrale Rolle beim Reproduktionserfolg zukommt. Hierfür können durchaus auch Granivoren einen Beitrag leisten, da sie Samen oft nicht an Ort und Stelle verzehren, sondern weiter verbreiten. Selbst wenn nur ein geringer Teil davon zufällig an Standorte gelangt, wo für Keimung und Wachstum günstige Bedingungen herrschen, ist dies für die Pflanzenvermehrung unter Umständen von größerer Bedeutung als der Verlust an gefressenen Samen. Weniger auffällig als der durch Phytophagen verursachte Schaden an Pflanzen ist der Befall von pilzliehen Pathogenen.

Nach einem weiteren Tag wurden die Gehalte an Inhibitor I in den Blättern gemessen: Angefressenes Gewebe enthielt durchschnittlich die 4fach höhere Menge als das unbeschädigter Kontrollpflanzen. Durch den Käferfraß wurde nicht nur die Inhibitor-Konzentration im beschädigten Blatt erhöht, sondern darüber hinaus auch die in anderen, unbeschädigten Blättern derselben Pflanze (Abb. 13). Green u. 14 dargestellten Verlauf. Das Ergebnis lässt vermuten, dass ein chemischer Signalstoff, der die Bildung von Inhibitor I induziert, von der Wunde aus in die anderen Teile der Pflanze weitergeleitet wurde.

Clavata unterschiedliche Beutepräferenzen: I= Anteile der Raupen in den beiden Altersgruppen, die immer als Beute angenommen wurden, II =Anteile der Raupen, die nur manchmal akzeptiert wurden, III =Anteile der Raupen, die stets als Beute abgelehnt wurden. (Grafiken n ach Dyer u. Floyd 1993) der zur Verfügung stehenden Nahrungsressourcen unter den Arten stattgefunden hat. Es gibt jedoch keine schlüssigen Beweise dafür, dass die Evolution der Phytophagen dadurch beeinflusst wurde (Futuyma u. Moreno 1988).

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