Nachfragemacht im Lebensmitteleinzelhandel: Okonomische und by Martina Schulze

By Martina Schulze

Im Lebensmitteleinzelhandel nimmt die Konzentration weiter zu. Die Händler nutzen den Wettbewerb zwischen den Herstellern um die knappen Regalplätze aus, indem sie immer höhere Preiszugeständnisse fordern und diese auch erhalten. Lebensmittelhersteller, die den Preisforderungen nicht genügen, werden nicht gelistet und vom Markt gedrängt. Martina Schulze untersucht, ob die zu beobachtenden Verhaltensweisen auf eine effiziente Anpassung der Händler-/Herstellerbeziehungen und auf veränderte Marktbedingungen zurückzuführen sind oder lediglich auf der Ausnutzung einer Machtposition beruhen. Auf dieser ökonomischen examine aufbauend diskutiert die Autorin, inwieweit die zivil- und kartellrechtlichen Rechtsnormen die Besonderheiten der Vertragsbeziehungen und faktischen Abhängigkeiten zwischen Herstellern und Händlern im Lebensmittelhandel erfassen.

Show description

Read Online or Download Nachfragemacht im Lebensmitteleinzelhandel: Okonomische und kartellrechtliche Aspekte PDF

Similar german_6 books

Unternehmensführung und Kapitalmarkt: Festschrift für Herbert Hax

Die Beiträge zu diesem Band streben eine Integration von Grundproblemen der Unternehmensführung mit der Kapitalmarkttheorie an. Von besonderem Interesse sind dabei Fragen der Unternehmensbewertung und der Bewertung von Investitionsstrategien sowie einzelner Finanzierungstitel. Zahlreiche Tabellen und graphische Darstellungen veranschaulichen die Ausführungen.

Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

Die Einführung der T-Aktie an der Deutschen Wertpapierbörse Ende der 1990er Jahre löste einen ungeahnten Börsenboom aus. Von der Bundesregierung und den zuständigen Privatisierungskommissionen als "Volksaktie" konzipiert und von einem Geflecht von Emissionsbanken vertrieben wurde die Aktie als angeblich geeignete Investitionsform zur Altersvorsorge mit guten Renditen an Millionen von Kleinsparern herangetragen.

Additional info for Nachfragemacht im Lebensmitteleinzelhandel: Okonomische und kartellrechtliche Aspekte

Example text

1989), S. 255 f. 37 vgl. Fischer, M. (1993), S. E. (1973), S. 318 38 vgl. Fischer, M. (1993), S. ; Williamson (1990), S. 70 ff. spricht in diesem Zusammenhang von fundamentaler Transformation vgl. J. (1969), S. 59 39 34 3. B. Informationsverarbeitungs- und Kontrollkosten) auf. Die Abgrenzung der Transaktionskostenarten orientiert sich an den Phasen des Transaktionsprozesses. Hierbei werden Ex-ante- von Ex-post-Transaktionen unterschieden. Ex ante entstehen Kosten für Entwurf, Verhandlung und Absicherung einer Vereinbarung, ex post fallen Sicherungsaufwand zur Durchsetzung verläßlicher Zusagen, Kosten des Feilschens, Kosten der Einrichtung von Beherrschungs- und Überwachungssystemen sowie Fehlanpassungskosten an.

40 Transaktionskosten lassen sich wie folgt klassifizieren: 4 ! B. B. B. B. B. Zusatzkosten aufgrund nachträglicher qualitativer, mengenmäßiger, preislicher oder terminlicher Änderungen) Transaktionskosten werden im wesentlichen durch drei Faktoren bestimmt: Spezifität, Unsicherheit und Häufigkeit. 42 Spezifität entsteht durch Investitionen, die für bestimmte Transaktionen getätigt werden, deren Verwendung außerhalb dieser Transaktionen aber nur mit einem Wertverlust oder gar nicht möglich ist.

Bei der Erklärung des Begriffes "Vertrag" verwenden Juristen wie auch Ökonomen das Idealbild des typischen Kaufvertrags, den isolierten Tausch. Dieser hat einen klaren Anfang, ein klares Ende und ist von kurzer Dauer. Preis, Menge und Qualität der gehandelten Ware sowie Ort und Zeitpunkt der ErfUllung sind eindeutig spezifiziert und durch beide Parteien beobachtbar und nachweisbar. , die Abwanderung zur nächstbesten Alternative verursacht keine Kosten. ' Solche "diskreten" Transaktionen sind frei von anderen Einflüssen, werden schnell abgewickelt und zwischen einander völlig fremden Vertragsparteien, die nie wieder etwas miteinander zu tun haben werden, abgeschlossen.

Download PDF sample

Rated 4.82 of 5 – based on 27 votes