Musikrezeption, Musikdistribution und Musikproduktion: Der by Gerhard Gensch, Eva Maria Stöckler, Peter Tschmuck

By Gerhard Gensch, Eva Maria Stöckler, Peter Tschmuck

Ein gravierender Wandel hat das musikwirtschaftliche Wertschöpfungsnetzwerk erfasst: Die Tonträgerumsätze gehen stark zurück, neue Formen der Musikdistribution etablieren sich als Geschäftsmodelle der Musikverwertung. Bei diesen Symptomen des Wandels handelt es sich nicht nur um Prozesse, die die Musikindustrie und ihr Distributionssystem verändern, sondern um einen weit reichenden Strukturbruch, der auch die Musikproduktion und -rezeption völlig neu gestaltet.

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes spüren in ihren Beiträgen den Änderungsprozessen aus dem Blickwinkel ihrer unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen nach. Das Spektrum reicht von der Musikwissenschaft über die Musiksoziologie, die Kultur- und Medienwissenschaft bis hin zu den Wirtschaftswissenschaften und zeigt somit umfassend und multiperspektivisch den aktuellen Stand der Musikwirtschaftsforschung im deutschsprachigen Raum auf.

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Die eigenen Musikpräferenzen hängen demnach von den Musikpräferenzen ab, die im sozialen Netzwerk besonders verbreitet sind. ) und dass die Übereinstimmung des Musikgeschmacks Freundeswahlen unter Jugendlichen beeinflusst (Knobloch et al. 2000). ) belegt, dass im Fall einer homogenen Präferenzstruktur der Bezugsgruppe und in Situationen mit hohem Gruppendruck Neigungen zu musikalischer Flexibilität und Toleranz abnehmen. Vereinbar mit der Theorie sind auch die Ergebnisse van Eijcks (1999): Personen, die in der Hierarchie sozialer Klassen relativ zur Position ihrer Eltern auf- oder abgestiegen sind, konsumieren Hochkultur in einem Umfang, der zwischen dem der sozial immobilen Angehörigen ihrer Herkunfts- und ihrer Zielklasse liegt.

Weniger als Abitur [-]) kreuztabelliert werden und innerhalb der sechs Gruppen nochmals eine Geschlechterunterscheidung erfolgt. Die Musikgenres konnten mit den Antworten „höre ich sehr gern“, „auch noch gern“, „weniger gern“, „überhaupt nicht gern“ und „unbekannt“ beurteilt werden. In der Tabelle ist der Anteil derer ausgewiesen, die das jeweilige Genre „sehr gern“ oder „auch noch gern“ hören. 8 Fett gedruckt sind gruppenspezifische Werte, die den Durchschnitt aller Befragten um mindestens zehn Prozentpunkte überschreiten.

Nicht impliziert ist eine unterschiedliche Zeitstabilität der Bewertungen (vgl. ). 7 Die Daten sind beim Zentralarchiv für empirische Sozialforschung, Universität zu Köln, zugänglich (Studiennummer 2992). Primärforscher sind der Spiegel-Verlag sowie die Institute Sinus, Marplan, IFAK und ISBA. Die Grundgesamtheit umfasst die deutsche Wohnbevölkerung im Alter von 14 bis 64 Jahren in Privathaushalten. ). Realisiert wurden 8359 Interviews. 8 Die „unbekannt“-Antworten werden nicht als „fehlende Werte“, sondern als Ablehnungen definiert.

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