Mehrkanalsysteme in der Distribution by Marcus Schögel

By Marcus Schögel

Immer mehr Unternehmungen des Konsum-, Investitions- und Dienstleistungsbereichs restrukturieren ihre Absatzkanäle und distribuieren ihre Leistungen über Mehrkanalsyteme. Sie kombinieren zum Teil miteinander konkurrierende Absatzkanäle und sprechen die Kunden beispielsweise gleichzeitig über Direktvertrieb, Fachhandel, Discounter und Versandhandel an. Marcus Schögel analysiert Zusammenhänge, Probleme und Lösungen für das administration von Mehrkanalsystemen, um die unterschiedlichen Wege zum Kunden wirtschaftlich und kundenorientiert zu gestalten. Der Autor entwickelt ein Entscheidungsmodell für Unternehmungen unterschiedlicher Branchen, das Leitideen und Handlungsalternativen aufzeigt und als konzeptionelle Grundlage für das administration von Mehrkanalsystemen dient. Interessant ist dieses Buch für Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten advertising and marketing und organization. Praktiker aus dem Bereich Vertrieb, die Mehrkanalsysteme einsetzen, erhalten wertvolle Hinweise.

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Unternehmensführung und Kapitalmarkt: Festschrift für Herbert Hax

Die Beiträge zu diesem Band streben eine Integration von Grundproblemen der Unternehmensführung mit der Kapitalmarkttheorie an. Von besonderem Interesse sind dabei Fragen der Unternehmensbewertung und der Bewertung von Investitionsstrategien sowie einzelner Finanzierungstitel. Zahlreiche Tabellen und graphische Darstellungen veranschaulichen die Ausführungen.

Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

Die Einführung der T-Aktie an der Deutschen Wertpapierbörse Ende der 1990er Jahre löste einen ungeahnten Börsenboom aus. Von der Bundesregierung und den zuständigen Privatisierungskommissionen als "Volksaktie" konzipiert und von einem Geflecht von Emissionsbanken vertrieben wurde die Aktie als angeblich geeignete Investitionsform zur Altersvorsorge mit guten Renditen an Millionen von Kleinsparern herangetragen.

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Ergänzen die Ziele der Distribution um konkurrenzbezogene Aussagen. Das Distributionsmanagement muss demnach neben der Markt- und Konsumreife auch die horizontale und vertikale Wettbewerbsposition in seinen Bemühungen beachten. Werden beide Dimensionen im Zielsystem berücksichtigt, ergibt sich ein Zielbündel, wie es in Abb. B - 1 dargestellt ist. GAITANIDESIWESTPHAL2 horizontale Wettbewerbsposition I vertikale Wettbewerbsposition Abb. B -1: j Markt- und Konsumreife ~ • Unternehmungserfolg ~ Zusammenhang zwischen Wettbewerbsposition, Markt- und Konsumreife und Untemehmungseifolg (In Anlehnung an GaitanidesIWestphal1990, S.

Abb. B - 12: Fragen zur Entwicklung des Entscheidungsmodells zum Management von Mehrkanalsystemen 44 _______________________________________________________ c. Distributionsmanagement zwischen Gestaltungsspielraum und Problemdruck 1 Analyse der Distributionsbedingungen in unterschiedlichen Branchen Konkrete und situativ ausgerichtete Handlungsanweisungen erfordern eine Analyse der aktuellen Distributionsbedingungen. Charakteristische Herausforderungen für das Distributionsmanagement müssen benannt und ihre Auswirkungen auf die multiple Distribution näher untersucht werden.

Massnahmen, die in einer isolierten Dyade erfolgreich sind, müssen nicht zwangsläufig zum Erfolg des Mehrkanalsystems beitragen. Ein fiktives Beispiel soll die Konsequenzen für das Distributionsmanagement verdeutlichen. Nutzt ein Hersteller neben dem Absatzkanal des Facheinzelhan- 1 2 TomczakJSchögel1997, S. 191-192 Eine beispielhafte Anwendung dieser Betrachtungsperspektive findet sich in der Organisations- und Managementforschung bei Vertretern des "Quantum View" auf eine Unternehmung. Vgl. stellvertretend Mintzberg 1979.

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