Makromolekulare Chemie: Ein Lehrbuch fur Chemiker, Physiker, by Prof. Dr. M. D. Lechner, Priv. Doz. Dr. E. H. Nordmeier,

By Prof. Dr. M. D. Lechner, Priv. Doz. Dr. E. H. Nordmeier, Prof. Dr. em. K. Gehrke (auth.)

Die four. Auflage der Makromolekularen Chemie wurde vollständig überarbeitet und aktualisiert, wobei das bewährte Aufbauprinzip Struktur-Synthese-Eigenschaften beibehalten wurde. Alle Kapitel des Lehrbuchs sind einer kritischen examine unterzogen und zu großen Teilen neu geschrieben und auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht worden. Neu aufgenommen wurde das Kapitel „Kontrollierte radikalische Polymerisation". Erweitert wurden die Kapitel über MS, NMR und FFF. Das Kapitel „Verwertung von Kunststoffen" wurde komplett neu bearbeitet und beschreibt den neuesten Stand auf diesem Gebiet.


Die Phänomene, Theorien und experimentellen Methoden der makromolekularen Chemie werden von Grund auf dargestellt. In den Kapiteln Struktur der Makromoleküle und Synthese von Makromolekülen, Polyreaktionen werden Grundbegriffe wie Konstitution, Konfiguration und Konformation erläutert, Syntheseprinzipien beschrieben und die Grundlagen der Polyreaktionstechnik vermittelt.


Die Eigenschaften der Makromoleküle werden ausführlich unter folgenden Aspekten behandelt: Das Makromolekül in Lösung geht auf die Verteilungsfunktionen der Makromolekülkette, die Thermodynamik von Polymerlösungen und alle zur Charakterisierung wichtigen Messmethoden und Theorien ein. Das Makromolekül als Festkörper und als Schmelze geht auf grundlegende Strukturen, thermische, mechanische, rheologische, viskoelastische, optische und elektrische Eigenschaften sowie Umwandlungen von Polymeren ein und enthält eine Einführung in die technische Verarbeitung von Makromolekülen.

Die weiteren Kapitel des Lehrbuchs behandeln die Qualitative examine von Makromolekülen, Reaktionen an Makromolekülen einschließlich der Alterung und dem Alterungsschutz von Polymeren und die Verwertung von Kunststoffen einschließlich der werkstofflichen, rohstofflichen und energetischen Verwertung.

Die beiliegende CD-ROM enthält neben dem vollständigen Buchtext weiterführende Texte und verbesserte Recherche-Möglichkeiten mit Hilfe einer Volltextsuche, mit der sich innerhalb des gesamten Buchs sowie der Anhänge Begriffe recherchieren lassen.


Dieses Standardlehrbuch der Physik und Chemie der Makromoleküle richtet sich sowohl an Studierende als auch an im Beruf stehende Wissenschaftler und Techniker.

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Das Fakultät-Zeichen bedeuten. Für die Uneinheitlichkeit U einer Poisson-Verteilung gilt: U = 1/Pn. U wird also kleiner, wenn der Zahlenmittelwert Pn des Polymerisationsgrades größer wird. Im Grenzfall Pn o f konvergiert U gegen null. Dieser Fall tritt bei anionisch hergestellten Polymeren auf, wenn alle Ketten gleichzeitig gestartet werden und kein Abbruch erfolgt. Real existierende Molmassenverteilungen werden häufig gut durch die 3-ParameterVerteilung von Hosemann und Schramek beschrieben.

So erhalten wir für ein beliebiges k insgesamt 2(N  k) k Skalarprodukte der Form li li  k l 2 cosT . Die Addition aller dieser Terme liefert für < h2 > die Gleichung b g  h2 ! 51) Diese Gleichung lässt sich umformen zu:  h2 ! a l 2 N 1  2 cosT  2 cos T a f  2 l 2 cos T  2 cosT N l2 2 a f  !  2 cosT a f  3 cosT 3 N 1 a fa f  ! 4 Konformation Der Winkel T ist für alle Makromoleküle kleiner als 90q. cosT ist deshalb kleiner als eins. Mit Hilfe N ¦ qQ d1  q i b1  qg folgt somit: LL F 1  acosT f I  1O  2 ˜ d F cosT F 1  acosT f  1I I N l M M2 G MNMN H 1  cosT JK PPQ N d cosT GH GH 1  cosT JK JK IO 2 F 1  acos T f  G  d1  acos T f iJ P N H 1  cos T K PQ der Summenformel für geometrische Reihen N Q 0  h2 !

Die Namensgebungen „differentielle“ und „integrale“ Verteilung werden somit verständlich. Es sei aber erwähnt, dass in der Mathematik w(M) „Dichtefunktion“ und lediglich W(M) „Verteilungsfunktion“ genannt werden. 9): f Mn 1 f 1 ³ w M M dM Mw ; 0 f Mz 2 ³ w M M dM 0 mit E 0, 1, 2, ! 26) 0 Jede andere Messgröße A ist jetzt eine stetige Funktion der Molmasse M. 27) AE ist dabei eine Größe, die nicht mehr von M, wohl aber noch von anderen Parametern abhängt. 26) über. Molmassenverteilungen w(M), die in ihrer Form gänzlich verschieden sind, können dieselben Werte für Mn, Mw, Mz, ME und AE liefern.

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