Lieferantenmanagement in der Automobilindustrie: Struktur by Johannes E. Dölle

By Johannes E. Dölle

​Die Automobilhersteller stehen unter einem fortlaufenden Kosten- und Innovationsdruck, der in die vielfältigen Kooperation mit Lieferanten hineinwirkt. Neue Geschäftsmodelle und Formen der Zusammenarbeit auf den Märkten für motor vehicle Leistungen machen eine revidierte Betrach-tungsweise des Lieferantenmanagements notwendig. Johannes E. Dölle reflektiert theoretische Konzepte und Beobachtungen aus der Praxis und überführt diese in einen ganzheitlichen Manage-mentansatz der Entwicklung von Lieferantenbeziehungen in Netzwerken.

Show description

Read Online or Download Lieferantenmanagement in der Automobilindustrie: Struktur und Entwicklung der Lieferantenbeziehungen von Automobilherstellern PDF

Best german_6 books

Unternehmensführung und Kapitalmarkt: Festschrift für Herbert Hax

Die Beiträge zu diesem Band streben eine Integration von Grundproblemen der Unternehmensführung mit der Kapitalmarkttheorie an. Von besonderem Interesse sind dabei Fragen der Unternehmensbewertung und der Bewertung von Investitionsstrategien sowie einzelner Finanzierungstitel. Zahlreiche Tabellen und graphische Darstellungen veranschaulichen die Ausführungen.

Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

Die Einführung der T-Aktie an der Deutschen Wertpapierbörse Ende der 1990er Jahre löste einen ungeahnten Börsenboom aus. Von der Bundesregierung und den zuständigen Privatisierungskommissionen als "Volksaktie" konzipiert und von einem Geflecht von Emissionsbanken vertrieben wurde die Aktie als angeblich geeignete Investitionsform zur Altersvorsorge mit guten Renditen an Millionen von Kleinsparern herangetragen.

Additional resources for Lieferantenmanagement in der Automobilindustrie: Struktur und Entwicklung der Lieferantenbeziehungen von Automobilherstellern

Example text

De facto sind in diesem Fall keine Zentralbereiche existent. In Abb. I-9 werden die diskutierten Modelle noch einmal in einem gemeinsamen Kontext dargestellt. Kernbereichsmodell abnehmend Abb. I-9: Richtlinienmodell Matrixmodell Servicemodell Stabsmodell Einfluss der Geschäftsbereiche Autarkiemodell zunehmend Typen von Zentralbereichen Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Frese (1993), S. 433. Ein Zentralbereich für die Beschaffung hat zum Ziel kostenwirtschaftlich die Leistung Beschaffung – abgestuft nach eingeräumter Kompetenz – für die Geschäftsbereiche zur Verfügung zu stellen.

Bsp. sind im Sportwagensegment die RUF Automobile GmbH und die Artega Automobil GmbH & Co. KG. Die Angaben in Veröffentlichungen und Literatur sind nicht einheitlich. Vgl. Roland Berger/ Rothschild (2009), S. 6 und VDA (2008), S. 48. Vgl. Brandes (1994), S. 82. Vgl. Brandes (1994), S. 82. Zara integriert die Bereiche der Wertschöpfung Konzeption, Design, Prototyp, Produktion und Handel ab. Vgl. Salditt (2008), S. 39ff. Teil I: Herausforderungen der Beschaffung von Automobilherstellern 19 selben Lieferanten zurückgegriffen.

Kreisel (1995), S. 116. Vgl. Kreisel (1995), S. 133. Ausgenommen ist der Bereich „Publishing and Communications“. Vgl. Fiat (2006), S. 6. Teil I: Herausforderungen der Beschaffung von Automobilherstellern 35 ƒ Matrixmodell: Die Beschaffungsaufgaben werden sowohl in einem Zentralbereich als auch in den Geschäftsbereichen installiert. Entscheidungen werden gleichberechtigt und gemeinsam bspw. in einem hierzu eingerichteten Ausschuss gefällt, um potenzielle aus der Struktur entstehende Kompetenzkonflikte zu handhaben.

Download PDF sample

Rated 4.47 of 5 – based on 39 votes