Interorganisatorische Wissensnetzwerke: Mit Kooperationen by Rolf Caspers, Nils Bickhoff, Thomas Bieger

By Rolf Caspers, Nils Bickhoff, Thomas Bieger

Interorganisatorische Wissensnetzwerke ermöglichen es ihren Teilnehmern, durch kooperative Wissensteilung Wettbewerbsvorteile auf verschiedenen Gebieten zu erlangen. Ziel dieses Buches ist es, die für Wirtschaft und Wissenschaft unterschiedlichen Erfolgskriterien und Erfolgsvoraussetzungen für erfolgreiche Kooperationen herauszuarbeiten. Anhand einer detaillierten Auswertung der Ergebnisse einer umfangreichen empirischen Untersuchung werden Gestaltungshinweise und -empfehlungen für diese neuartige Organisationsform einer symbiotischen Produktion und Nutzung von Wissen abgeleitet.

Das Buch richtet sich an Praktiker und Wissenschaftler auf der Suche nach tragfähigen Konzepten für Wissenskooperationen in der shape organisationsübergreifender Netzwerke.

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Das Lernen hört mit der Erstausbildung nicht auf. Vielmehr erfordert die Bewältigung der in Zukunft zu erwartenden technischen, institutionellen und wirtschaftlichen Veränderungen von den bereits Erwerbstätigen beträchtliche Investitionen in Humankapital. Die berufliche Erstausbildung wird zwar auch in Zukunft wesentlich für die Bildung und Ausweitung von Humankapital sein, zumal sie die wichtigste individuelle Basis für die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen darstellt. Aber der Weiterbildung im Berufsleben kommt eine wachsende Bedeutung im Humankapitalzyklus zu.

15 Die enge Kopplung von Wissen und Humankapital beruht auf dem Sachverhalt, dass Wissen nur dann in einen wirtschaftlichen Verwertungsprozess eingebracht werden kann, wenn wesentliche Teile der Bevölkerung als Arbeits- oder Führungskräfte mit diesem Wissen umgehen können. Humankapital erfüllt in diesem Zusammenhang vier Funktionen, die sich zum Teil überlappen: (1) Es dient der Produktion neuen Wissens. (2) Es bedient sich der Nutzung vorhandenen Wissens. (3) Es ermöglicht dem Wissensträger, vorhandenes Wissen zu speichern und zu neuem Wissen auszubauen.

Informationen sind durch menschliches Urteilsvermögen bewertete ("veredelte") Daten, die als Rohstoffe der Informationsgewinnung mit einem subjektiven Bedeutungsinhalt angereichert werden. Sie gehen aus dem Prozess der Datenverarbeitung hervor, der die Speicherung, Wiedergewinnung und Weiterverarbeitung von Daten umfasst. Wissen entsteht also dadurch, dass Daten (Rohstoffe des Wissens) zu Informationen (Bausteine des Wissens) aufbereitet und schließlich durch bewusste Reflexion in neue Wissensbestandteile transformiert werden.

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