Glaukom in der Praxis: Ein Leitfaden by W. Leydhecker

By W. Leydhecker

Dies Buch ist ein Leitfaden für den Augenarzt, der in eigener Praxis tätig ist und eine kurze details über praktische Probleme der Diagnose und Therapie des Glaukoms wünscht. Es beschränkt sich auf Methoden, die sich nach meiner Erfahrung bewährten. Auch manchem Patienten, der mehr info haben will, als ein kurzes Gespräch mit dem Arzt geben kann, magazine das Buch zum Verstehen seiner Krankheit und zu einem dementsprechend vernünftigen Ver­ halten helfen. Das Schrifttum ist im textual content nicht besprochen. Wer mehr als eine praktische Anleitung wünscht, sei auf die 2. Auflage meines Handbuches des Glaukoms (1973) verwiesen, in dem das Schrifttum ausführlich dargestellt ist und auch auf wissenschaftliche Fragen ein­ gegangen wird, die nicht praxisbezogen sind. Die Abbildungen sind speedy alle diesem Handbuch entnommen. Die 1. Auflage dieses Leitfadens ist vergriffen. Sie erschien 1962 und wurde ins Englische (Churchill, London 1966) und ins Spanische übersetzt (2. spanische Auflage: Ediciones Toray, Barcelona 1971). Die vorliegende zweite Auflage wurde völlig neu geschrieben. Am Schluß des Buches sind einige Tabellen, die guy für den Tonographietest benötigt, sowie eine Anleitung für die Gonioskopie angehängt. Diese Seiten sind perforiert und können herausgetrennt werden, falls guy sie getrennt von diesem Buch verwenden will. Sie sind außerdem an der dem textual content entsprechenden Stelle vorhanden. - Bei Medikamenten wurden im textual content die Freinamen der WHO genannt und in ( ) die Handels­ namen hinzugefügt. Dabei sind auch solche aufgezählt, die nur im Ausland üblich sind, damit der deutsche Augenarzt auch bei aus­ ländischen Patienten die bisherige Therapie versteht.

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Je deutlicher pathologisch der Ausfall des Tonographie-Tests jedoch ist, insbesondere je mehr der Abflußwert P3 : CLß- 7 die Grenze des Normalen überschreitet, desto dringender wird der Verdacht. 41 Gonioskopie Zur Technik erwähnte ich schon, daß nur glatte Kurven ohne artefizielle Unregelmäßigkeiten ausgewertet werden dürfen. Wenn die feinen pulsatorischen Schwankungen in der Kurve fehlen, ist zu vermuten, daß sich Tränen zwischen Zapfen und Zylinder hochsaugten und die freie Bewegung des Zapfens behinderten.

5. Nomogramm zur Bestimmung der Rigidität. Kalibrierung 1955 (s. Text) mehr als 3 mm Hg voneinander ab, so mißt man am besten mit dem Applanationstonometer. Wenn dies nicht zur Verfügung steht, kann man aus einem Nomogramm (Abb. o. Druck ermitteln, indem man die Zeigerausschläge mit 5,5 g und 10 g (in den Kurven in der Mitte des Nomogramms) einträgt und sie durch eine Gerade verbindet. o. Druck ablesen. Wenn man diese Linie parallel zu sich selbst verschiebt, bis sie durch den Nullpunkt (Schnittpunkt zwischen Abszisse und Ordinate) geht, so zeigt sie den Wert der Rigidität K auf dem Bogen in dem linken unteren Feld an.

Bei gesunden Augen ist der Abflußwiderstand gering, es fließt viel Kammerwasser ab und der Druck sinkt stark. Bei Glaukom (außer bei akutem Glaukom im Intervall) ist der Abflußwiderstand erhöht, deshalb fließt wenig Kammerwasser ab und der Druck sinkt nur um einen geringeren Betrag als bei Gesunden. Die Tonagraphie ist also eine Methode, um die Abflußleichtigkeit (Symbol hierfür: C, der reziproke Wert des Widerstandes R) zu messen. o. Druck aber durch eine vorübergehend verminderte Kammerwasserbildung normal ist und die man also mit einer Tonametrie nicht als glaukomkrank erkennen könnte.

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