Fortschritte im Umgang mit schizophrenen Patienten by Dr. St. Rudas (auth.), Prim. Dr. T. Platz, Univ.-Prof. Dr.

By Dr. St. Rudas (auth.), Prim. Dr. T. Platz, Univ.-Prof. Dr. H. Schubert, OA Dr. R. Neumann (eds.)

Das Buch vermittelt den aktuellen Stand im Verstehen und Versorgen von Patienten mit schizophrenen Störungen. Entsprechend der Komplexität der Erscheinungsbilder, deren Entwicklungs- und Verlaufsbedingungen sowie deren Versorgungsstrategien sind die einzelnen Beiträge als aktuelle Facetten das "Gebäudes" Schizophrenie zu sehen, welches noch immer nicht als Einheit begreifbar erscheint. Die artwork der Darstellung ist keineswegs neu, insofern aber besonders, als sie multidisziplinär und methodenvielfältig erfolgt und aus der täglichen Arbeit mit Patienten stammt. Das Ziel, der rote Faden, ist die Praxisrelevanz, darin könnte auch der Nutzen für den Leser liegen.

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Einsatz von sozio- und milieutherapeutischen Strategien, bezogen auf das primare Bezugsfeld des Patienten. 8. Bei weiterem schlechten therapeutischen Ansprechen Verwendung von Elektrokrampfbehandlung, wenn die Indikation nicht schon fruher zu stellen war. 9. Verwendung atypischer Pharmaka, wie z. B. Lithium, BetaBlocker, Antiepileptika. 10. Ehestmoglicher Beginn mit kognitivem Training. Erst wenn alle differentialdiagnostischen, diagnostischen und therapeutischen Moglichkeiten ausgeschopft sind, und tatsachlich zu keinem befriedigenden Ergebnis gefiihrt haben, sollte von einem Therapieversagen gesprochen werden.

Auch eine eigene Untersuchung an einer hochgradig selektierten Gruppe hospitalisierter schizophrener Patienten, die wegen Neuroleptikaresistenz zusatzlich elektrokrampfbehandelt wurden [7J, repliziert diese Befunde. Trotz eindrucksvoller abweichender Ergebnisse oder der positivistischen Stellungnahme von Zubin [llJ, daB die iiberwiegende Mehrzahl der Schizo ph reni en relativ gut behandelbar seien, ist diese EinstellUng zu den Schizophrenien in praxi relativ selten zu beobachlten. Definition ond Strategie Die Pradiktorforschung hat gezeigt, daB aus den Bereichen des pramorbiden Sozialbezuges, der initialen psychopathologischen Symptome, der instrumentellen Befunde und aus verlaufs- und behandlungstypischen Variablen noch am ehesten jene Schliisse gezogen werden konnen, welche eine prognostische Differenzierung der Patienten ermoglichen.

Tatsache ist aber, daB das Problem der psychischen Behinderung heute in einer Welt des wachsenden Wettbewerbs und der Rationalisierung noch schwerer wiegt. Vergleichsuntersuchung zwischen Nord- und Siidtirol Geschichtliche Vorbemerkungen Ausgangspunkt dieser Untersuchung war die besondere Situation der psychiatrischen Versorgungsstrukturen des ehemaligen Gesamttirol [13J, welches bis vor 70 Jahren eine administrative und damit auch gesundheitspolitische Einheit bildete. Nach der Zuteilung Sudtirols an Italien gingen beide Teile Tirols seither unterschiedliche Wege in der Entwicklung der medizinischen und damit auch der psychiatrischen Versorgungsstruktur.

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