Ein Ansatz zur strategischen Planung von by Holger Püchert

By Holger Püchert

Durch das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz entstehen für Industrie, Wirtschaft und genehmigende Behörden vielfältige neue Anforderungen. Dieses Buch untersucht die rechtlichen, technischen und ökonomischen Aspekte.

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Unternehmensführung und Kapitalmarkt: Festschrift für Herbert Hax

Die Beiträge zu diesem Band streben eine Integration von Grundproblemen der Unternehmensführung mit der Kapitalmarkttheorie an. Von besonderem Interesse sind dabei Fragen der Unternehmensbewertung und der Bewertung von Investitionsstrategien sowie einzelner Finanzierungstitel. Zahlreiche Tabellen und graphische Darstellungen veranschaulichen die Ausführungen.

Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

Die Einführung der T-Aktie an der Deutschen Wertpapierbörse Ende der 1990er Jahre löste einen ungeahnten Börsenboom aus. Von der Bundesregierung und den zuständigen Privatisierungskommissionen als "Volksaktie" konzipiert und von einem Geflecht von Emissionsbanken vertrieben wurde die Aktie als angeblich geeignete Investitionsform zur Altersvorsorge mit guten Renditen an Millionen von Kleinsparern herangetragen.

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Nicht selten ist trotz Einhaltung dieser Vorgaben mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen beim Genehmigungsablaufvon Aufbereitungsanlagen zu rechnen [148]. Für das weitere Vorgehen der Arbeit bleibt festzuhalten, daß die Standortauswahlentscheidung fur Aufbereitungsanlagen grundsätzlich eine betriebswirtschaftliche Investitionsentscheidung darstellt, die verschiedenen Restriktionen des Genehmigungsrechts und weiterer rechtlicher und ökologischer Rahmenbedingungen Rechnung tragen muß. Die Standortentscheidung fur Aufbereitungsanlagen läßt sich formal als diskretes Zuordnungsproblem auffassen.

Bei nachträglichen Anordnungen ist keine umfassende Definition dieses Begriffes möglich, da er stark von der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens abhängt. Ein Verfahren gilt aber dann als zumutbar, wenn es bereits von einem anderen Anlagenbetreiber mit Erfolg durchgefuhrt wird. Generell geht der Begriff der Zumutbarkeit über rein ökonomische Aspekte hinaus, indem er den Nutzen fur die Allgemeinheit mit einbezieht [57]. Der Gesamtaufwand fur den Einsatz eines Verfahrens ist festzustellen und in Beziehung zur Anlagengröße, Restnutzungsdauer, Investition, Produktionsausfall durch Installation, Arbeitsaufwand, Betriebskosten und Vermarktungsmöglichkeiten der entstehenden Nebenprodukte zu setzen.

3 BImSchG wurde aber dieser Begriff nicht verwendet. Stattdessen wird der Begriff technisch möglich eingefuhrt. Im folgenden wird auf die Bedeutung und die Unterschiede dieser Begriffe näher eingegangen. 1 35 Stand der Technik Über den Begriff Stand der Technik wird die gesetzliche Anforderung an den Anlagenbetreiber dynamisch normiert. Der Begriff Stand der Technik stellt eine Momentaufuahme des technischen Erkenntnisstandes dar [3]. In § 3 Abs. 6 BImSchG wird der Begriffwie folgt definiert: "Stand der Technik im Sinne dieses Gesetzes ist der Entwicklungsstand fortschrittlicher Verfahren, Einrichtungen oder Betriebsweisen, der die praktische Eignung einer Maßnahme zur Begrenzung von Emissionen gesichert erscheinen läßt.

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