Die Wahl der Stromart für größere elektrische Bahnen by Dr. W. Kummer (auth.)

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Vielmehr ist schon die Isolierung der zweipolige n Oberleitung bei deren Bau grundsätzlich viel schwieriger durchzuführen, als die der einpoligen Oberleitung. Im Betriebe kommt dann das bei Doppelpoligkeit erhöhte Auftreten von Kurzschlüssen hinzu, die durch die Stromabnehmer verursacht werden, sowie die Erschwerungen durch die Weichen anlagen. Man wird daher für G1eichstrom-Dreileiteranlagen mit Höchstwerten der Fahrspannung rechnen müssen, die ganz erheblich unter denjenigen von Gleichstromanlagen mit einpoliger Fahrleitung liegen und daher den Gebrauch jener Anordnungen keineswegs erwünscht erscheinen lassen.

Offenbar führt nun die verschiedene Wertigkeit der Stromsysteme für die beiden Ubertragungsgebiete zu dem Schluß, jedem Ubertragungsgebiet das dafür hochwertigere Stromsystem zuzuweisen, nämlich dem Ubertragungsgebiet zwischen Kraftwerken und Hauptspeisepunkten ein ein- oder mehrphasiges Wechselstromsystem, dem Ubertragungsgebiet der Fahrleitungsanlage dagegen das Gleichstromsystem. In diesem Sinne, also anscheinend rein nur aus übertragungstechnischen Gründen, ist in der Systemwahl der kleineren elektrischen Bahnen im allgemeinen entschieden worden.

Den beiden Vorteilen steht jedoch der schwere Nachteil gegenüber, daß bei Zügen mit Anhängewagen diese nicht selbst gebremst werden, sondern mit ihren Puffern unmittelbar auf die Puffer der Triebfahrzeuge drücken müssen, wodurch der aus Gründen der Betriebssicherheit erwünschte gestreckte Zustand der Wagenkuppelungen verloren geht. Weiter bringt die elektrisch zurückgewonnene Energie die Kraftwerksgeneratoren zeitweilig in die Gefahr des Durchbrennens, die nur mit Betriebskomplikationen sicher abzuwenden ist.

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