Das britische Regierungssystem: Leitfaden und Quellenbuch by Sir Ivor W. Jennings, Gerhard A. Ritter (auth.)

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Georg I. war nur selten in England und konnte auch nicht englisch sprechen. Solange England Hannover unterstützte und ausreichende Gelder beschaffte, war er gewillt, die Regierung seinen Ministern zu überlassen. Zudem hatte er in Sir Robert Walpole einen gewandten und tüchtigen Politiker gefunden, der in der Regel die Kabinettssitzungen berief und sie präsidierte. Walpole wurde von seinen politischen Gegnern beschuldigt, sich nach dem Vorbild des ersten Beraters des französischen Königs zu einem Premierminister oder Prime Minister zu machen.

Südirland wurde so der Irische Freistaat (Irish Free State). Als de Valera 1937 wieder an die Macht kam, wurde der »Irische Freistaat« mit einer im Grunde republikanischen Verfassung in »Irland« (»Eire,,) umgewandelt. Der endgültige Bruch mit dem Commonwealth wurde bis 1949 verschoben, als die »Republik von Irland« (Republic 0/ Ireland) außerhalb des Commonwealth-Verbandes errichtet wurde. Trotzdem sind ihre Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich enger als die irgendeines anderen Landes außerhalb des Commonwealth mit England, und viele Iren behalten den Status als britische Untertanen bei oder emigrieren in das Vereinigte Königreich und erwerben diesen Status.

Dieser Streit wurde 1641 durch ein Gesetz des Long Parliament beendet, das die Gerichtsbarkeit des King's Council und aller prärogativen Gerichte außer Chancery (Kanzlei gericht) und Admiralty (Admiralitätsgericht), die bereits in der Praxis zu unabhängigen Gerichten geworden waren, abschaffte. Die englischen Könige im Mittelalter hatten Werkzeuge zur wirkungsvollen Beherrschung ihrer Untertanen geschaffen. Als Ergebnis der Konflikte des 17. Jahrhunderts und des Bürgerkrieges kontrollierten diese Werkzeuge des Königs nun den König selbst.

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