Corporate Citizenship: Rechte und Pflichten der Unternehmung by Bernhard Seitz

By Bernhard Seitz

Im Rahmen der Globalisierung nehmen länderübergreifende Güter-, Geld-, Informations- und Menschenströme ständig zu. Der Prozess des wachsenden weltweiten Austausches schafft gewaltige Wohlfahrtsgewinne, bewirkt aber gleichzeitig eine enlargement der Probleme menschlichen Handelns.

Bernhard Seitz untersucht, wie sich aus dem Prinzip der Gewinnmaximierung soziale Vorleistungen und gesellschaftliches Engagement begründen lassen, und leitet eine Unternehmensstrategie als company Citizen ab. Im Zentrum seiner Überlegungen steht der Gedanke der Investition: Unternehmen erbringen Vorleistungen, um künftige Vorteile zu erschließen. Die Grundsätze kommen in drei Problemfeldern zur Anwendung: Weltordnung, Coporate Governance und Hochschulen. Anschließend verallgemeinert der Autor die Idee der korporativen Bürgerschaft und eröffnet damit neue Perspektiven für die gesellschaftliche Rolle von politischen Parteien, Kirchen und anderen Körperschaften.

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Wenn wir festhalten, daß Regelsetzung die Formulierung von Rechten und Pflichten bedeutet und umgekehrt das Vorhandensein von Rechten und Pflichten auf dahinterliegende Regeln oder Regelsysteme verweist, dann wird der enge Zusammenhang zwischen der Fragestellung dieser Arbeit und dem Gedanken der Unternehmung als Bürger sichtbar. A. Er stand und steht dort für gemeinnützige Aktivitäten der Unternehmen und Organisationen und geht insbesondere zurück in die ftinfziger und sechziger Jahre, als amerikanische Unternehmen sich das Ziel setzten, sich für eine Gesellschaft zu engagieren, die unabhängige und im Wettbewerb stehende Unternehmen befürwortet.

Dabei vermeidet Wood es vorsichtigerweise, diese Normen in allgemeiner oder umfassender Form zu explizieren oder zu begründen. Sie begnügt sich mit vagen Beispielen. In der deutschsprachigen Wirtschaftsethik findet sich der normative Ansatz bei Peter Ulrich,; der, in der besten Tradition dieses Kulturkreises und im Gegensatz zu Wood, die Logik des Gedankens bis zuletzt durchzieht. Für ihn: " ... " 4 Diese behandelt die prinzipielle Frage nicht wirklich. ,Wollen". Will er das ökonomische Prinzip der Marktwirtschaft, das Primat des Gewinnstrebens der Akteure, vernünftig und logisch schlüssig ablehnen, muß er das Prinzip des "der Mensch will 2 4 Ebenda, S.

Begründung aktiver korporativer Bürgerschaft 14 Mitarbeiter erfolgt, oder ob es, um eine Produktinnovation zu erreichen, in die Kooperation mit einer Universität oder einem Wettbewerber investieren soll. Unternehmensstrategisch kann sich ein solches Verständnis ausdrücken im "Durchziehen'" eines unprofitablen Bereichs, aber Anschluß sowie Informations- und Marktzugang zu einem langfristig hochinteressanten Segment ermöglicht, auch wenn man dieses im Moment nicht genauer der bestimmen kann. Die Unternehmerische Konzentration auf unmittelbar wirtschaftliche Interaktionen ist insoweit sinnvoll, als daß sie typologisch der tatsächlichen Gewinnrealisierung am nächsten stehen und schlußendlich der ausgewiesene Jahresgewinn ein bestimmtes Niveau erreichen muß.

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