Anlegerschutz im Investmentrecht by Markus König

By Markus König

In den vergangenen Jahren haben Investmentfonds einen immensen Aufschwung erlebt. Ein im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Fondsanteilen immer wieder vorgebrachtes Argument ist die professionelle, unabhängige und ausschließlich dem Anlegerinteresse verpflichtete Anlagepolitik sowie die gesetzlich verankerte Aufsicht. Ausgehend von den Interessen der Anleger weist Markus König nach, daß die gegenwärtige Gesetzgebung zahlreiche Defizite aufweist. Zugleich werden in einer umfassenden empirischen Studie Indizien offengelegt, die für eine systematische Nutzung der Fonds für Konzernzwecke und damit zu Lasten der Anleger sprechen. Der Autor setzt sich kritisch mit bestehenden Lösungsansätzen auseinander und entwickelt einen neuen konzeptionellen Ansatz zur Regulierung von Investmentfonds.

Show description

Read or Download Anlegerschutz im Investmentrecht PDF

Similar german_6 books

Unternehmensführung und Kapitalmarkt: Festschrift für Herbert Hax

Die Beiträge zu diesem Band streben eine Integration von Grundproblemen der Unternehmensführung mit der Kapitalmarkttheorie an. Von besonderem Interesse sind dabei Fragen der Unternehmensbewertung und der Bewertung von Investitionsstrategien sowie einzelner Finanzierungstitel. Zahlreiche Tabellen und graphische Darstellungen veranschaulichen die Ausführungen.

Die T-Aktie als Marke: Staatliche und private Einflussnahme zur Kurspflege einer „Volksaktie“

Die Einführung der T-Aktie an der Deutschen Wertpapierbörse Ende der 1990er Jahre löste einen ungeahnten Börsenboom aus. Von der Bundesregierung und den zuständigen Privatisierungskommissionen als "Volksaktie" konzipiert und von einem Geflecht von Emissionsbanken vertrieben wurde die Aktie als angeblich geeignete Investitionsform zur Altersvorsorge mit guten Renditen an Millionen von Kleinsparern herangetragen.

Additional resources for Anlegerschutz im Investmentrecht

Sample text

Wurden in der Anfangszeit Investmentanteile nahezu ausschließlich von Privatpersonen erworben, wuchs Mitte der sechziger Jahre das Interesse von Unternehmen, Kapital in Investmentfonds zu investieren. ,04 Als Reaktion auf ein entsprechendes Marktverlangen wurde in Übereinstimmung mit dem BAK die Bildung sogenannter "Spezialfonds·,05 mit einem oder einer geringen Anzahl von Anlegern zugelassen. Diese Spezialfonds für institutionelle Anleger waren zunächst auf bestimmte inländische juristische Personen beschränkt.

2 BGB bzw. gemäß § 751 BGB verwiesen. Für die Annahme einer Gesamthandsgemeinschaft: staublCanaris, Bankvertragsrecht (1981), Rdn. 2397; Schulze-Osterloh, Das Prinzip der gesamthänderischen Bindung, (1972), S. 45. Von einer Rechtsgemeinschaft sui generis gehen Gericke, OB 1959, S. 1276 (1276) und v. Berge u. Herrendorf, aaO, S. 13 aus. Der überwiegenden Ansicht angenähert ist Klenk, Die rechtliche Behandlung des Investmentanteiles (1967), S. 9, der von einer Bruchteilsgemeinschaft spricht, die eine" Verwandtschaft zur Gesamthand aufweist".

I, S. 2770). 114 Vom Begriff des institutionellen Anlegers werden Investmentgesellschaften, Pensionsfonds/-kassen, Banken sowie (Lebens-) Versicherungsuntemehmen erfaßt (vergl. Schuster/Gosebruch, aaO, S. 15; Immenga, aaO, S. 7; Baums/Fraune, AG 1995, S. 97 (97); Buxbaum, Brooklyn Law Rev. Vol 57 (1991), S. 1 (7). nen -+ - Kredlinlltl... e :e c - x- Sonst. jj~~Ö 00 ro ~ ~ 00 ~ ~ 00 ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ 00 00 00 00 ~ ~ 00 ~ ~ ~ Quelle: Deutsche Bundesbank, Kapitalmarktstatistik 2. Die Einzelinteressen Die Beschreibung der möglichen Anleger zeigt, daß sich die Investmentanlage seit ihrer Wiederbelebung zu einer sehr vielseitigen Anlagemöglichkeit entwickelt hat.

Download PDF sample

Rated 4.57 of 5 – based on 11 votes