Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Einführung by Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach (auth.)

By Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach (auth.)

den Schrei aus: "Das können Sie mir doch nicht antun!" Sie konnten. Und brachen die Beziehungen zu diesem Kreditinstitut ab. Der Aufbau des Buches kommt in Abbildung 1 zum Ausdruck. Wir beginnen mit der examine der Umsatzerlöse (Kapitel 2). Dann wird der Aufwand untersucht, der durch die Umsatzerlöse verursacht wird. Dabei handelt es sich um die Input-Faktoren fabric, das von Lieferanten beschaffi wird (Kapitel 3), um den Einsatz von Mitarbeitern, die Personalaufwand verursachen (Kapitel 4), und um die Beschaffung und den Einsatz von Betriebsmitteln wie Werksgebäuden und Maschinen, deren Periodenaufwand in der Gewinn-und Verlust-Rechnung erscheint (Kapitel 5). Das Bindeglied zwischen Erlösen und Aufwand ist der Kombinationsprozess. Er ist der theoretische Kern der Theorie der Unternehmung. Er wird in Kapitel 6 näher untersucht. In diesen drei Aufwandarten sind aber auch Ausgaben enthalten, die rur die Sicherung der Zukunft des Unternehmens getätigt werden, wie Z.B. Forschung und Entwicklung oder betriebliche Aus-und Fortbildung (Kapitel 8). Ich spreche von "Zukunftsaufwand", um deutlich zu machen, daß auf der "Visitenkarte" des Unternehmens auch Aufwand erscheint, der eigentlich "Vorleistungen" fiir die Zukunft darstellt. Auch die Ausgaben, die rur den Umweltschutz getätigt werden, sind letztlich Ausgaben, die rur die Zukunft getätigt werden. Sie erscheinen teilweise unter dem Aufwand rur Betriebsmittel ("Ab­ schreibungen"), teils aber auch direkt im Aufwand der Periode (Kapitel 9).

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500: 1/3 bei Vertragsabschluß, 1/3 im 2. Jahr, 1/3 im 4. Jahr. Die Erfüllung des Vertrags erfordert an Aufwand: 1. Jahr 300 2. Jahr 500 3. Jahr 400. 1. 00 5) Faktoren Aktiva Ertrag 16) Leistungen Passiva Bilanz 7) Kasse 300 8) Anlagen im Bau 300 9) Ertrag jetzt. Einnahme später (Reinvermögensebene) Eigenkapital 100 Kundenanzahlungen 500 Einnahme jetzt. 600 QOO 2. 000 Einnahme jetzt. Umsatzerlös später (Geldvermögensebene) Ertrag jetzt. Einnahme später (Reinvermögensebene ) 3. 200 100 Eigenkapital 300 9) Kundenanzahlungen Ertrag jetzt, Einnahme später (Reinvermögensebene) Einahme jetzt, Umsatzerlös später (Geldvermögensebene ) 8) Kontokorrentschulden 4.

Wenn man Faktoren betrachtet, die in die Unternehmung kommen, oder Güter, die die Unternehmung verlassen, bewegt man sich auf der "Geldvermögensebene". Die Differenz von Einnahmen und Ausgaben heißt "betrieblicher Cash Flow". Er steht nicht auf der Visitenkarte der Unternehmung. Es bedarf im allgemeinen einer eigenen Rechnung, um ihn zu ermitteln. Diese Rechnung heißt "Cash Flow-Rechnung". Der betriebliche Cash Flow gehört eigentlich auch auf die Visitenkarte der Unternehmung. Er wird uns im siebten Kapitel beschäftigen.

Aufwand für Reparaturen (zukünftige Garantieleistungen) = Betriebsergebnis. 9 Pacioli, Luca: Abhandlung über die Buchhaltung 1494, deutsche Übersetzung von Balduin Penndorf, Stuttgart 1933, 2. unveränderter Nachdruck, Stuttgart 1997. 20 Die Visitenkarte der Unternehmung Wenn dann in der späteren Periode eine Garantieleistung erbracht werden muß, wird diese zunächst als Aufwand jetzt = Ausgabe jetzt = Auszahlung jetzt behandelt. Dann aber wird der ,,Aufwand jetzt" neutralisiert durch die Buchung per Rückstellungen für Garantieverpflichtungen an Garantieaufwand (Aufwand für Reparaturen).

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